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Bibliografie der Bond-Romane

In Klammern stehen das Erscheinungsjahr und, falls übersetzt, der deutsche Titel (bei mehreren Auflagen auch verschiedene).

Romane von Ian Fleming

  • Casino Royale (Casino Royale; Casino Royal, 1953)
  • Live and Let Die (Leben und sterben lassen, 1954)
  • Moonraker (Mondblitz; Moonraker, 1955)
  • Diamonds Are Forever (Diamantenfieber, 1956)
  • From Russia With Love (Liebesgrüße aus Moskau, 1957)
  • Dr. No (James Bond jagt Dr. No; 007 jagt Dr. No; Dr. No, 1958)
  • Goldfinger (Goldfinger; James Bond contra Goldfinger; James Bond jagt Goldfinger, 1959)
  • For Your Eyes Only (1960) – Kurzgeschichtensammelband (Auflistung der Kurzgeschichten im Original. In Deutschland waren verschiedene Sammelbände auf dem Markt.) Beinhaltet:
    For Your Eyes Only (Für Sie persönlich), Quantum of Solace (Das Minimum an Trost; Ein Minimum an Trost), The Hildebrand-Rarity (Die Hildebrand-Rarität), From A View To A Kill (Tod im Rückspiegel), Risico (Riskante Geschäfte)
  • Thunderball (James Bond und das Unternehmen Feuerball; Operation Feuerball; Sag niemals nie; Feuerball; Sag niemals nie oder die Aktion Feuerball, 1961)
  • The Spy Who Loved Me (Der Spion der mich liebte; Der Spion, der mich liebte, 1962)
  • On Her Majesty's Secret Service (Im Dienst Ihrer Majestät; Im Geheimdienst Ihrer Majestät; James Bond und sein gefährlichster Auftrag, 1963)
  • You Only Live Twice (Man lebt nur zweimal; 007 James Bond reitet den Tiger, 1964)
  • The Man With The Golden Gun (Der Mann mit dem goldenen Colt; 007 James Bond und der Mann mit dem goldenen Colt; Der goldene Colt, 1965)
  • Octopussy (and the Living Daylights) (1966) – Kurzgeschichtensammelband (Auflistung der Kurzgeschichten im Original – In Deutschland waren verschiedene Sammelbände, ohne 007 in New York, auf dem Markt.) Beinhaltet:
    Octopussy (Octopussy; Der stumme Zeuge), The Living Daylights (Der Hauch des Todes; Duell mit doppeltem Einsatz), The Property of a Lady (Globus – meistbietend zu versteigern (nur in späteren Versionen enthalten)), 007 in New York

Romanfassungen der Drehbücher

Weitere Romane

  • Kingsley Amis (unter dem Pseudonym Robert Markham)
    • Colonel Sun (Liebesgrüße aus Athen; Die Spur führt nach Griechenland; 007 James Bond auf der griechischen Spur, 1968; teilweise fälschlicherweise Ian Fleming als Autor auf dem deutschen Buchtitel)
  • John Gardner
    • Licence Renewed (Countdown für die Ewigkeit, 1982)
    • For Special Services (Moment mal, Mr. Bond, 1982)
    • Icebreaker (Operation Eisbrecher, 1983)
    • Role of Honour (Die Ehre des Mr. Bond, 1984)
    • Nobody Lives Forever (Niemand lebt für immer, 1986)
    • No Deals Mr. Bond (Nichts geht mehr, Mr. Bond, 1987)
    • Scorpius (Scorpius, 1988)
    • Win, Lose or Die (Sieg oder stirb, Mr. Bond, 1989)
    • Brokenclaw (Fahr zur Hölle, Mr. Bond, 1990)
    • The Man From Barbarossa (1991)
    • Death is Forever (1992)
    • Never Send Flowers (1993)
    • Seafire (1994)
    • Cold (1996)
  • John Peel (unter dem Pseudonym John Vincent)
    • A View To A Thrill, (1992)
    • The Eiffel Target, (1992)
    • Live And Let's Dance, (1992)
    • Sandblast, (1992)
    • Sword Of Death, (1992)
    • High Stakes, (1992)
  • Raymond Benson
    • Zero Minus Ten, (Countdown! – 1997)
    • The Facts of Death (Tod auf Zypern, 1998)
    • High Time to Kill (1999)
    • Doubleshot (2000)
    • Never Dream of Dying (2001)
    • The Man with the Red Tattoo (2002)

Filme

1961 erwarben die Produzenten Harry Saltzman und Albert R. „Cubby“ Broccoli die Filmrechte für die Bücher Flemings und gründeten die Produktionsgesellschaft Eon Productions Ltd. Gemeinsam mit der Filmgesellschaft United Artists brachten sie 1962 den ersten Bond-Film mit dem Titel „Dr. No“ heraus. Seitdem erscheint spätestens alle vier Jahre ein neuer „Bond“ – einzig nach dem Zusammenbruch des Ostblocks 1989 gab es eine sechsjährige Unterbrechung zwischen den Filmen „Lizenz zum Töten“ (1989) und „Goldeneye“ (1995). Damit ist die 007-Saga die zeitlich am längsten bestehende und eine der wirtschaftlich erfolgreichsten Filmreihen in der Filmgeschichte.

Seit dem Tod von Albert R. Broccoli im Jahre 1996 führen sein Stiefsohn Michael G. Wilson und seine Tochter Barbara Broccoli die Geschäfte weiter.

Die Rechte an den von Eon Productions Ltd. produzierten James-Bond-Filmen lagen bis 1975 allein bei Danjaq S. A. und werden seit dem Verkauf des 50 %igen Anteil Saltzmans an United Artists von Danjaq S. A. und United Artists kontrolliert. Seit 1981 kontrolliert Metro-Goldwyn-Mayer als Mutterfirma von United Artists den Verleih der Filmreihe und besitzt Anteil am Copyright aller Filme. Seit der vollzogenen Übernahme von Metro-Goldwyn-Mayer (und der Tochterfirma United Artists) durch ein von Sony (und dessen Tochterunternehmen, die Sony Pictures Entertainment) geführtes Konsortium wird über den Vertrieb der bisher produzierten und der zukünftigen James-Bond-Filme verhandelt.

Offizielle Filmografie

James-Bond-Filme
Lfd. Nr. Premiere Deutscher Titel Originaltitel Bond-Darsteller Regisseur
1 5.10.1962 James Bond jagt Dr. No Dr. No Sean Connery Terence Young
2 10.10.1963 Liebesgrüße aus Moskau From Russia With Love Terence Young
3 17.9.1964 Goldfinger Goldfinger Guy Hamilton
4 11.12.1965 Feuerball Thunderball Terence Young
5 12.6.1967 Man lebt nur zweimal You Only Live Twice Lewis Gilbert
6 18.12.1969 Im Geheimdienst Ihrer Majestät On Her Majesty's Secret Service George Lazenby Peter R. Hunt
7 14.12.1971 Diamantenfieber Diamonds Are Forever Sean Connery Guy Hamilton
8 27.6.1973 Leben und sterben lassen Live And Let Die Roger Moore Guy Hamilton
9 19.12.1974 Der Mann mit dem goldenen Colt The Man With The Golden Gun Guy Hamilton
10 7.7.1977 Der Spion, der mich liebte The Spy Who Loved Me Lewis Gilbert
11 26.6.1979 Moonraker – Streng Geheim Moonraker Lewis Gilbert
12 24.6.1981 In tödlicher Mission For Your Eyes Only John Glen
13 6.6.1983 Octopussy Octopussy John Glen
14 22.5.1985 Im Angesicht des Todes A View To A Kill John Glen
15 29.6.1987 Der Hauch des Todes The Living Daylights Timothy Dalton John Glen
16 13.6.1989 Lizenz zum Töten Licence To Kill John Glen
17 13.11.1995 GoldenEye GoldenEye Pierce Brosnan Martin Campbell
18 12.11.1997 Der Morgen stirbt nie Tomorrow Never Dies Roger Spottiswoode
19 26.11.1999 Die Welt ist nicht genug The World Is Not Enough Michael Apted
20 20.11.2002 Stirb an einem anderen Tag Die Another Day Lee Tamahori
21 23.11.2006 Casino Royale Casino Royale Daniel Craig Martin Campbell
22 7.11.2008 Bond 22 [1] Bond 22 Daniel Craig Marc Forster [2]

Merkmale

Die James-Bond-Filme haben ein eigenes Subgenre des Agententhrillers geschaffen. Typisch sind folgende Merkmale:

  • In den früheren Filmen Superschurken, die versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen;
  • Schnelle Autos und die in der Regel von Q entwickelten technischen Spielereien („Gadgets“), beispielsweise
  • Stunts bzw. Spezialeffekte, welche oft die Gesetze der Physik missachten;
  • Verfolgungsjagden, auf Skiern oder mit anderen Wintersportgeräten, mit Motorrädern, luxuriösen Limousinen oder Luftfahrzeugen;
  • Zweikämpfe, häufig an ungewöhnlichen Orten, wie etwa unter Wasser, auf einer Weltraumstation oder in einer Parabolantenne;
  • Von einem exotischen Schauplatz zum anderen springende Haupthandlung;
  • Schöne Frauen (Bond-Girls) als Bonds Gespielinnen, beginnend mit Der Hauch des Todes hält Bond eine gewisse Treue für seine Partnerinnen.
  • Der ewige (und ewig erfolglose) Flirt mit der Chefsekretärin Miss Moneypenny;
  • Wiederkehrende Bond-Zitate wie seine Bestellung Wodka Martini, geschüttelt, nicht gerührt (engl.: Shaken, not stirred) und die berühmt gewordene Vorstellung „The name is Bond. James Bond.“ Letzteres hat Ian Fleming von Honoré de Balzac übernommen, in dessen Roman „Maestro Guarnerio“ sich die Hauptfigur mit „My name is Fox. Sir Vincent Fox“ vorstellt.
  • Typisch ist auch, dass Bond, in vielen Fällen zusammen mit dem jeweiligen Bondgirl, von seinem Gegenüber immer wieder durch besonders raffinierte, aufwendige und zeitintensive Methoden getötet werden soll, wodurch es ihm immer wieder gelingt, in letzter Sekunde zu entkommen. Meistens wurde er zuvor mit Schusswaffen bedroht und ein einfacher Schuss hätte jeweils sein Ende bedeuten können.

Bond selbst wird einerseits als ein galanter, andererseits ironischer (vor allem bei Roger Moore) bis zynischer (Sean Connery) Macho skizziert, der von einer Aura der Unverwundbarkeit umgeben ist. Das Rauchen wurde Bond in den neueren Filmen abgewöhnt. Seine Waffe, eine Beretta, musste Bond gleich im ersten Film gegen eine Walther PPK eintauschen, die er bis Der Morgen stirbt nie verwendete. Seither schießt Bond aus einer Walther P99. Die Handlung hat nicht viel mit tatsächlicher Geheimdienstarbeit zu tun. Lediglich Details wie die Bezeichnung der Führungspositionen mit Buchstaben wie „M“ und „Q“ hat Fleming vom britischen Geheimdienst MI6 übernommen.

Charakteristisch für jeden Bond-Film ist seit Liebesgrüße aus Moskau die kurze Szene mit dem Pistolenlauf am Anfang (Gun Barrel Sequence). Zu Beginn ertönt das von Monty Norman geschriebene und durch John Barrys Arrangement berühmt gewordene Thema aus Dr. No, das „James Bond Theme“. Darauf folgt eine Sequenz, die entweder ein vom Hauptfilm unabhängiges Kurzabenteuer oder einen Prolog im üblichen Sinne zeigt. Nun erst folgt der meist sehr aufwendig gestaltete Vorspann, in dem die Credits erscheinen und der mit einem extra komponierten Filmsong unterlegt ist. Bis Licence To Kill war Maurice Binder Schöpfer dieser kunstvollen Sequenzen. Nach dessen Tod im Jahr 1991 übernahm Daniel Kleinman und führt seither Binders Tradition fort. Im Film Stirb an einem anderen Tag fliegt bei der Gun Barrel Sequence das erste mal eine Kugel auf den Zuschauer zu.

Typisch für die Welt der James-Bond-Filme und -Romane sind die vielen Spielszenen; so wird die Figur Bonds literarisch auch beim Glücksspiel eingeführt:

  • Baccara: Bond duelliert sich im Roman Casino Royale mit seinem Widersacher Le Chiffre beim Baccara, und ebenso mit Emilio Largo in Feuerball. Baccara, genauer die Variante Chemin de fer, ist offenbar Bonds Lieblingsspiel: James Bond jagt Dr. No, Im Geheimdienst Ihrer Majestät, In tödlicher Mission und GoldenEye enthalten ebenfalls Szenen, in denen Bond dieser Leidenschaft frönt.
  • Backgammon: Im Film Octopussy betrügt Kamal Khan beim Backgammon, Bond durchschaut den Betrug und schlägt Kamal Khan mit dessen eigenen „Glückswürfeln“.
  • Bridge: Im Roman Moonraker überführt Bond Sir Hugo Drax als Falschspieler beim Bridge; Bond betrügt besser und gewinnt die Partie (vgl. Duke of Cumberland Hand). Im Film gibt es nur einen kurzen Hinweis von Sir Frederick Gray, dass er mit Sir Hugo einmal Bridge gespielt habe. Hinweise auf Bridge finden sich auch in Dr. No und Feuerball.
  • Canasta: Im Roman betrügt Auric Goldfinger einen Herrn Du Pont beim Canasta. Goldfingers Sekretärin (dargestellt von Shirley Eaton) sieht aus einem Hotelzimmer mithilfe eines Teleskops Herrn Du Pont in die Karten und teilt Goldfinger, der ein Hörgerät zu tragen scheint, die Werte per Funk mit. Bond entdeckt den Betrug und verführt die Sekretärin, die dann in einer der berühmtesten Filmszenen als goldüberzogene Leiche in Bonds Bett endet. Im Film dürfte es sich beim Spiel eher um Gin Rummy handeln, was insofern besser passt, als Canasta zwar auch zu zweit gespielt werden kann, aber eigentlich ein Spiel für vier Personen ist.
  • Golf: Ian Fleming war ein begeisterter Golf-Spieler (er starb an einem Herzinfarkt, der ihn am Golfplatz traf) und so hat er auch dieses Spiel mit der Figur James Bonds verbunden: Auric Goldfinger betrügt beim Golf, doch Bond vertauscht Goldfingers Golfball mit einem anderen und gewinnt so die Partie.
  • Poker: Im Film Casino Royale spielen Bond und Le Chiffre Texas Hold'em anstatt Baccara wie im Roman.
  • In jedem (offiziellen) James-Bond-Film tauchen bestimmte Szenen auf, etwa die Vorstellung "Mein Name ist Bond. James Bond." oder die Wodka-Martini-Bestellung.

Schauplätze

Schauplätze der James-Bond-Filme
Film Schauplätze (fiktive Orte in Anführungszeichen)
Dr. No Kingston (Jamaika), Crab Key
Liebesgrüße aus Moskau „Spectre Island", Istanbul, Belgrad, Zagreb; Triest, Venedig
Goldfinger Miami Beach, London (inkl. Golfplatz), Genf (Schweiz), Pilatus-Flugzeugwerke als „Auric Enterprises" (Stans, Schweiz), Furkapass (Schweiz), Andermatt (Schweiz), Lexington und Fort Knox (beide Kentucky, USA)
Feuerball Paris und Umgebung, (Sanatorium nördlich von) London, Nassau (Bahamas)
Man lebt nur zweimal Hongkong, Tokio, Kobe, Vulkankrater in Japan
Im Geheimdienst Ihrer Majestät Zürich, Lauterbrunnen (Bern, Schweiz), Piz Gloria auf dem Schilthorn (Schweiz), Grindelwald
Diamantenfieber Diamantenmine in Südafrika, Amsterdam, Las Vegas, Ölplattform vor Baja California (Mexiko)
Leben und sterben lassen New York, „San Monique" (Karibik), New Orleans
Der Mann mit dem Goldenen Colt Halong-Bucht, Phang Nga-Bucht (beide im Film China zugeordnet), Beirut, Macau, Hongkong, Bangkok
Der Spion, der mich liebte „Berngarten" (Österreich), Kairo, Gizeh, Sardinien, „Atlantis" (Plattform im Mittelmeer)
Moonraker Los Angeles und Kalifornien, Venedig, Rio de Janeiro, Urwald von Brasilien, Weltraum
In tödlicher Mission Ionisches Meer, Gegend von Madrid/Spanien, Cortina d'Ampezzo, Kreta, Korfu, Albanien (nicht näher benannt), das kleine Meteora-Kloster Agia Trias in Griechenland als „St. Cyrils"
Octopussy Kuba, Berlin, Sotheby’s in London, Udaipur, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), USAF-Basis in „Feldstadt", Bayern
Sag niemals nie Bahamas, Frankreich, Nordafrika, Monaco, Spanien
Im Angesicht des Todes Sibirien, Paris, San Francisco
Der Hauch des Todes Bratislava (Pressburg, Drehort war jedoch Wien), Wien, Tanger, Afghanistan, London, Kärnten (Österreich), Gibraltar
Lizenz zum Töten Key West, „Isthmus City" in Südamerika
Goldeneye Archangelsk (im Film noch UdSSR), Monaco, Severnaja (Modell), eine Insel im Norden von Russland in der Nähe von Semlja, Sankt Petersburg, Kuba, Verzasca Staudamm im Tessin (Tusker Dam, Locarno, Südschweiz)
Der Morgen stirbt nie Khyber-Pass, Vietnam, Bangkok, Hamburg
Die Welt ist nicht genug Bilbao, London, Schottland, Baku (Aserbaidschan), Kasachstan, Kaspisches Meer, Istanbul
Stirb an einem anderen Tag Nordkorea, Cádiz/Spanien als Kuba, London, Island, Hong Kong
Casino Royale Tschechien: Strahov Kloster in Prag, Burg Loket nahe Karlsbad als „Montenegro"; Bahamas: Albany House, auf der Insel New Providence als „Liberianische Botschaft in Madagaskar"; Italien: Villa del Balbianello in Lenno am Comer See, Canal Grande in Venedig

James Bonds Verbündete

Siehe auch: Figuren aus James-Bond-Filmen

  • Q ist der Codename für den Erfinder der genialen Geräte, abgeleitet von „Quartermaster“ (Quartiermeister).
  • R – Im Film Die Welt ist nicht genug der Schüler von Q, gespielt von John Cleese
  • M – James Bonds Vorgesetzte(r)
  • Felix LeiterCIA-Agent, später bei der DEA, James Bonds Freund
  • Valentin Dimitrewisz Zukovsky - ein ehemaliger KGB-Agent. Bond und Zukovsky haben nach vorheriger Feindschaft eine Zweckfreundschaft geschlossen
  • Jack Wade - CIA-Verbindungsagent
  • Charles Robinson - MI6-Agent und James Bonds Freund
  • General Anatol Gogol - KGB-Chef. Eigentlich Gegenspieler, doch bringen sich er und Bond durch das beidseitige Fair Play große Hochachtung entgegen. In Der Spion, der mich liebte arbeiten sie sogar zusammen.

Musik

John Barry galt bis zum Verlassen der Filmserie im Jahr 1987 als Hauskomponist der Bondfilme. Versuche, ihn später zurückzuholen, scheiterten. Beim ersten Bondfilm, James Bond jagt Dr. No (1962), arrangierte und dirigierte er bloss Monty Normans berühmt gewordenes James-Bond-Thema. Insgesamt komponierte Barry elf Bond-Soundtracks, in Ausnahmefällen sprangen andere Komponisten für ihn ein: George Martin (Leben und sterben lassen, 1973), Marvin Hamlisch (Der Spion, der mich liebte, 1977), Bill Conti (In tödlicher Mission, 1981), Michael Kamen (Lizenz zum Töten, 1989) und Eric Serra (GoldenEye, 1995). Seit 1997 ist David Arnold für die Filmmusik verantwortlich.

Gemäss einer allgemein verbreiteten Soundtrack-Konvention werden auch in den Bond-Film-Musiken die Haupt-Themen, insbesondere das Bond-Thema und die Melodien der Titellieder, variationsreich eingearbeitet, um dem Film neben der dramaturgischen Funktion eine musikalische Identität zu verleihen.

Das James Bond Theme von Monty Norman eröffnet seit Liebesgrüße aus Moskau jeden Bond-Film mit der typischen Pistolenlaufeinstellung. Nur in der Neuverfilmung von Casino Royale (2006) wurde der Film aus dramaturgischen Gründen ohne dieses Thema eröffnet. Der Film beginnt nach den Firmenlogos gleich mit dem Teaser (in Schwarzweiss), danach erst ist die Logo-ähnliche Szene mit dem Pistolenlauf zu sehen (in Farbe). Sie leitet direkt über in den Titel-Vorspann, unterlegt aber mit der Einleitung des Titellieds. Erst gegen Filmende erklingt das Bond-Thema vollständig ausgearbeitet, wenn Bond als gereifter Agent 007 ins Bild tritt, und das Thema leitet nahtlos über in den Abspann.

Zwei Bond-Abenteuer, die gelegentlich auch als 'nicht offiziell' bezeichneten Produktionen von Casino Royale (1967) und Sag niemals nie (1983), bilden gerade auch aus musikalischer Sicht eine Art Ausnahme von der Regel. Beide Filme wurden unabhängig von Eon Productions Ltd. produziert. Zu ersterem Film komponierte Burt Bacharach die Musik, zu letzterem Michel Legrand. Beide Filme haben zwar ihre musikalische Identität; doch diese ist mit dem von John Barry massgeblich entwickelten Bond-Sound der 'offiziellen' Serie kaum zu vergleichen. Die Verwendung des Bond-Themas oder der Pistolenlaufsequenz war allein schon aus rechtlichen Gründen in diesen zwei Filmen ausgeschlossen.

Bis heute werden für die Titellieder weltbekannte Solisten und Gruppen verpflichtet - mit teils unterschiedlichen Erfolgen beziehungsweise Hitparadenplatzierungen (Tom Jones, Nancy Sinatra, Louis Armstrong, Paul McCartney, A-ha, Tina Turner und Madonna. Gleich drei Titellieder interpretierte Shirley Bassey für die Bond-Serie (Goldfinger (1964), Diamonds Are Forever (1971) und Moonraker(1979)). Während des Titelvorspanns von In tödlicher Mission (1981) war Sheena Easton mit ihrem Titelsong als erste und einzige Bond-Sängerin auch auf der Leinwand zu sehen (Madonnas Kurzrolle in Stirb an einem anderen Tag nicht eingerechnet). Einen ersten Platz in den US-Charts belegte die Gruppe Duran Duran mit A View To A Kill (1985), was vor und nach ihr keinem anderen Bond-Song-Interpreten gelang.

Titelsongs der James-Bond-Filme
Jahr Titelsong Interpret
1962 James Bond Theme
(aus James Bond jagt Dr. No)
Monty Norman Orchestra
1963 From Russia With Love Matt Monro
1964 Goldfinger Shirley Bassey
1965 Thunderball Tom Jones
1967 You Only Live Twice Nancy Sinatra
1967 Casino Royale
(aus inoffiziellem Film Casino Royale)
Herb Alpert
1969 We Have All The Time In The World
(aus Im Geheimdienst Ihrer Majestät)
Louis Armstrong
1969 On her Majesty's Secret Service John Barry Orchestra
1971 Diamonds Are Forever Shirley Bassey
1973 Live and Let Die Paul McCartney & Wings
1974 The Man With the Golden Gun Lulu
1977 Nobody Does It Better
(aus Der Spion, der mich liebte)
Carly Simon
1979 Moonraker Shirley Bassey
1981 For Your Eyes only Sheena Easton
1983 All Time High (aus Octopussy) Rita Coolidge
1983 Never Say Never Again
(aus inoffiziellem Film Sag niemals nie)
Lani Hall
1985 A View To A Kill Duran Duran
1987 The Living Daylights a-ha
1989 Licence To Kill Gladys Knight
1995 Goldeneye Tina Turner
1997 Tomorrow Never Dies Sheryl Crow
1999 The World Is Not Enough Garbage
2002 Die Another Day Madonna
2006 You Know My Name (aus Casino Royale) Chris Cornell

Product Placement

Product Placement wird seit dem ersten James Bond Film bewusst eingesetzt.[3] Beispiele für gezielt platzierte Marken sind: Smirnoff Wodka in James Bond jagt Dr. No, Dom Pérignon in James Bond jagt Dr. No, Goldfinger und Der Spion, der mich liebte, Rolex in James Bond jagt Dr. No, Omega in GoldenEye und Die Welt ist nicht genug und Casino Royale, British Airways in GoldenEye und Stirb an einem anderen Tag, Sony in Stirb an einem anderen Tag und Casino Royale, Aston Martin in verschiedenen Filmen seit Goldfinger und BMW in GoldenEye und Die Welt ist nicht genug. Neben der klassischen Form des Product Placement im Sinne von visueller Produktdarstellung wurden auch explizite verbale Placements in James-Bond Filmen eingebaut, z. B. für Whiskas in Im Angesicht des Todes oder für Omega in Casino Royale. Darin heißt es: „...ehemalige SAS-Typen mit schlichtem Lächeln und kostspieligen Uhren. Rolex?“ - „Omega.“ - „Wunderschön!“[4].

Berühmte letzte Worte

Legendär in den Filmen sind die Sprüche, mit denen James Bond die Liquidierung seiner Gegner kommentiert. Eine Auswahl (durch die Synchronisation manchmal inhaltlich veränderter) Kommentare:

  • James Bond jagt Dr. No (Killer im Leichenwagen): „Die hatten's eilig, zu ihrer eigenen Beerdigung zu kommen.“
  • Goldfinger (Handlanger der Drogenmafia, nachdem Bond ihn mit einem Heizstrahler in der Badewanne erledigt hat): „Widerlich. Einfach widerlich.“ Der Wortwitz des englischen Originals geht dabei leider verloren: „Shocking! Positively Shocking!“
  • Goldfinger (nach dem unfreiwilligen Ausstieg aus dem Flugzeug): „Der spielt auf einer goldenen Harfe.“
  • Feuerball (Largo): „Das war höchste Zeit.“
  • Feuerball (nachdem Fiona Volpe erschossen wurde): „Darf ich mal meine Freundin hierher setzen? Sie belästigt Sie nicht, sie ist nämlich tot.“
  • Man lebt nur zweimal (Hans, nachdem dieser in ein Piranha-Becken geworfen wurde): „Bon Appetit!“
  • Diamantenfieber (Mr. Wint, Mr. Kidd, nachdem er letzteren mit einer im Schritt befestigten Bombe über die Reling eines Schiffes geworfen hat und diese explodierte): „Den Hund hat´s mit eingeklemmtem Schwanz zerrissen.“
  • Leben und sterben lassen (Kananga, dem er eine geöffnete Druckluftpatrone in den Mund schiebt, so dass dieser zerrissen wird): „Er war schon immer ein ziemlich aufgeblasener Kerl.“
  • Der Spion, der mich liebte (Sandor, nachdem dieser vom Dach gefallen ist): „Ein hoffnungsloser Fall.“
  • Der Spion, der mich liebte (Killer, der mit einem Motorrad von einer Klippe fiel): „Ich glaube, der ist falsch abgebogen.“
  • Der Spion, der mich liebte (Wenn Beißer mittels Magneten ins Hai-Becken befördert wird): „Ah Hai!“
  • Moonraker (Hugo Drax, als er diesen aus einer Luftschleuse in den Weltraum hinausstösst): „Nur ein kleiner Schritt für Sie (Drax), aber ein großer Schritt für die Menschheit.“ (Anspielung auf die erste Mondlandung) bzw. „Der musste mal raus.“
  • Moonraker (Chang - nachdem er kopfüber von einem Turm in ein Klavier gefallen ist): „Spiels noch einmal, Sam.“ (Anspielung auf den Spruch im Film Casablanca)
  • In tödlicher Mission (Locque, nachdem er im Auto von einer Klippe fiel): „Er war schon vorher ziemlich heruntergekommen.“
  • Der Hauch des Todes (Brad Whitaker, Waffennarr, der gerne historische Schlachten mit Zinnsoldaten nachstellte): „Er hat sein Waterloo gefunden.“
  • Der Morgen stirbt nie (nachdem er einen Wachmann in eine laufende Druckerpresse geworfen hat): „Heutzutage drucken die auch wirklich alles.“

Kontinuität

Die Romane von Fleming bauen aufeinander auf, und (auch) deshalb erfreuen sich Fankreise der Diskussion, ob der James Bond der verschiedenen Filme ein und dieselbe Person sei. Das Äußere von James Bond ändert sich bedingt durch den Wechsel der Schauspieler, ohne dass in den Filmen darauf eingegangen wird. Die Idee, dies durch eine Gesichtsoperation zu erklären, wurde für den ersten Wechsel (Im Geheimdienst Ihrer Majestät) überdacht, jedoch fallengelassen.

In Casino Royale (2006) wird mit der Kontinuität endgültig gebrochen und ähnlich wie bei anderen Film-Reihen (zum Beispiel Batman Begins) die Geschichte nochmals neu und von vorne erzählt. Der Film handelt von Bonds erstem Einsatz, spielt aber in der Gegenwart. Außerdem spielt Judi Dench Bonds Vorgesetzte M, eine Rolle, die sie erst seit Goldeneye innehat. Während man also bis Im Angesicht des Todes versuchte, den James Bond aller Filme als die gleiche Person darzustellen, verzichtet man seither auf Erklärungsversuche.

Inoffizielle Verfilmungen

Als Harry Saltzman und Albert R. Broccoli die Verfilmungsrechte für Ian Flemings Bond-Romane erstanden, konnten sie zwei Titel nicht sichern: Casino Royale und Feuerball.

Casino Royale (1954/1967)

Casino Royale wurde bereits 1954 an Gregory Ratoff verkauft, dessen Agentur diese an CBS für die Produktion einer Fernsehshow vermitteln konnte. Erster Bond-Darsteller war damit der amerikanische Schauspieler Barry Nelson in einer vom Sender CBS produzierten Live-Adaption von Flemings Debüt-Roman Casino Royale. Den Gegenpart Le Chiffre spielte damals Peter Lorre. Mit dem vertrauten Bild des Kino-Bonds, wie wir ihn heute kennen, hatte die Theatershow aus dem Jahr 1954 nur sehr wenig gemein, zudem hieß „James“ Bond in diesem Film „Jimmy“ und arbeitete für die CIA.

Als Ratoff starb, verkaufte seine Frau die Rechte an Charles K. Feldman weiter. Feldman strebte zunächst — erfolglos — eine Partnerschaft mit Eon Productions Ltd. an und produzierte schließlich auf eigene Faust die Bond-Parodie Casino Royale, welche 1967 erschien. Diese Persiflage auf den James-Bond-Mythos ist mit den späteren Austin-Powers-Filmen vergleichbar. In der Rolle des James Bond 007 sind unter anderem David Niven, Peter Sellers, Terence Cooper und Woody Allen zu sehen. Beteiligt war auch Ursula Andress (auch als James Bond 007, bzw. als Vesper Lynd), Darstellerin des ersten Bond-Girls in James Bond jagt Dr. No. Den Bösewicht „Le Chiffre“, gegen den James Bond am Baccarat-Tisch antreten muss, verkörperte Orson Welles. Des Weiteren traten noch diverse international bekannte Schauspieler in (mehr oder weniger) kleinen Cameorollen auf. (Barbara Bouchet, William Holden, John Huston, Deborah Kerr, Daliah Lavi, George Raft, Charles Boyer, Peter O'Toole, Jean-Paul Belmondo).

Nach Feldmans Tod kaufte United Artists seine Produktionsfirma, an der auch Columbia Pictures Anteile durch die von CBS gesendete Fernsehshow besaß. Dies war der Grund für einen jahrzehntelangen Streit um den Status von Casino Royale. 1989 wurde Columbia Pictures von Sony aufgekauft. Die 1991 umbenannte Sony Pictures Entertainment versuchte nun, unter anderem auch durch eine Kooperation mit McClory, in das Bond-Filmgeschäft einzusteigen, was wiederum EON mit gerichtlichen Mitteln zu stoppen trachtete. Die Auseinandersetzung endete 1999 mit dem Aufkauf der restlichen Filmrechtanteile an Casino Royale durch EON. Ironischerweise kaufte Sony 2004 die MGM Studios (die 1981 mit United Artists fusionierte) auf, so dass die neuste Verfilmung von Casino Royale doch unter Sonys Flagge erfolgt.

Sag niemals nie (1983)

1983 kam Sag niemals nie als letzter Auftritt von Sean Connery in der Rolle von Bond in die Kinos. Der Titel Never Say Never Again stammt von einer Anspielung Connerys Frau auf eine Aussage von Sean Connery, nie wieder James Bond spielen zu wollen. Der Skript basiert auf Whittingham und McClory. EON versuchte vergeblich die Verfilmung zu stoppen, um eine Schmälerung des Erfolgs von Octopussy aus dem selben Jahr zu verhindern, was dann wahrscheinlich auch der Fall war. Der früher veröffentliche Octopussy (ca. 187 Mio. Dollar) übertrumpfte das Konkurrenzprodukt Sag Niemals Nie (ca. 160 Mio. Dollar) finanziell nur geringfügig. Die US-amerikanischen Kinoverleihrechte lagen bei der Erstaufführung von Warner Bros.

Sag Niemals Nie hat mit Connery als Bond den gleichen Handlungsaufbau wie der 1965 gedrehte Film Feuerball und kann daher als Remake angesehen werden. Als Bösewicht Maximilian Largo ist Klaus Maria Brandauer und als Bondgirl Domino Kim Basinger zu sehen. Die Romanvorlage von Feuerball geht auf ein geplantes Drehbuch für einen Film James Bond Secret Agent Anfangs 60er zurück, an welchem auch Fleming mitschrieb. Das Vorhaben zog sich damals in die Länge und Fleming verlor die Lust an der Verfilmung. Die bis dahin erarbeiteten Elemente verwendete Fleming 1960 für das Buch Thunderball, was die anderen Beteiligten veranlasste, Fleming der Verletzung des Urheberrechts anzuklagen. Dessen wurde er später für schuldig befunden.

Sean Connery hat sich angeblich aus Reue über die Teilnahme und wegen der in seinen Augen schlechten schauspielerischen Leistung in Never Say Never Again für zwei Jahre aus dem Schauspielgeschäft zurückgezogen.

Parodien

  • Die Bond-Filme wurden immer wieder parodiert: Zum ersten Mal 1966 in Leise flüstern die Pistolen mit Dean Martin als „Matt Helm“. Es folgten vier Filme und 27 Romane von Donald Hamilton.
  • 1967 Casino Royal, eine Persiflage. Sie wird trotz aller Unterschiede zuweilen zu den Bond-Filmen gezählt, da sie auf Ian Flemings gleichnamigem Roman basiert. Zahlreiche Schauspieler (Peter Sellers, David Niven und Woody Allen) agieren als James Bond. Der Film ist eine Art Vorläufer von Austin Powers.
  • Die TV/Filmreihe „Solo für O.N.K.E.L.“ (1964-1968, 1983), welche im weitesten Sinne eine Parodie des Agentenfilmgenres ist. Gespielt wurden die Agenten im wesentlichen von Napoleon Solo und Illya Kuryakin für O.N.K.E.L. bzw. U.N.C.L.E. George Lazenby hatte als „JB“ einen Gastauftritt, ebenso einige Bösewichte aus den offiziellen Filmen. Ian Fleming half beim Entwurf der Fernsehserie. Die 105 Episoden wurden mit zusätzlichen Szenen zu acht Kino- bzw. Fernsehfilmen zusammengefasst.
  • 1967 Unternehmen Kleiner Bruder (Operation Kid Brother) mit Sean Connerys Bruder Neil in der Hauptrolle. In der Besetzung zahlreiche Schauspieler mit Bond-Bezug (etwa Adolfo Celi, Daniela Bianchi, Bernard Lee, Lois Maxwell und Anthony Dawson).
  • Maxwell „Get“ Smart als Agent 86 für die Organisation Control gegen die Gruppe KAOS. Q's Erfindungen gehen hier, bei Maxwell, in der Regel in die Hose.
  • Harry Palmer, gespielt von Michael Caine, als Geheimagent wider Willen auf dem falschem Fuß; insgesamt fünf Filme.
  • Derek Flint, gespielt von James Coburn in zwei Filmen von 1966 und 1967, als übersmarter Geheimagent, der immer wieder aus seinem Ruhestand reaktiviert wird.
  • David Jason 1974 als Geheimagent 0014 in der Fernsehserie Edgar Briggs - Das As der Abwehr (The Top Secret Life of Edgar Briggs), mit Noel Coleman als The Commander.
  • Mike Myers' Austin Powers-Filme,
  • Rowan Atkinson mit seiner Figur Johnny English im gleichnamigen Film. Zuvor trat er schon in der Nebenrolle Nigel Small-Fawcett in Sag niemals nie auf.
  • Agent 00, mit der Lizenz zum Totlachen mit Leslie Nielsen und Agent 00 Nix - In hirnloser Mission mit Bill Murray
  • Die Jugendkrimi-Komödie 003 1/2 sowie die Figur „Jimmy Bondy“ in einem der zahlreichen Dudu-Käfer-Filme.
  • Agent 327, eine Comicserie des niederländischen Zeichners Martin Lodewijk.
  • In der Neuverfilmung von Der Rosarote Panther hat Clive Owen einen Gastauftritt als 006, worauf Steve Martin süffisant meint „Ah, zur Superzahl hat es nicht gereicht“. Clive Owen galt damals als heißer Kandidat für die Neuverfilmung „Casino Royale“.
  • Der Actionfilm True Lies mit Arnold Schwarzenegger

Sonstiges

  • Auch in den EON-Filmen ist es nicht Connery, der als Erster als Bond zu sehen ist: Der Stuntman Bob Simmons absolviert die Gunbarrel-Sequenz, mit der jeder (offizielle) Bond-Film startet. Erst seit Feuerball ist es der jeweils amtierende Bond-Darsteller, der in der Eingangssequenz tatsächlich schießt.
  • Sean Connery war nicht Flemings Wunschkandidat. Er hätte am liebsten jemanden wie Cary Grant in der Rolle gesehen, da dieser seiner Ansicht nach die eleganten Seiten des Agenten glaubhafter hätte verkörpern können. Connery als Schotte war dem Schriftsteller zu wenig feinsinnig, zu grobschlächtig und zu 'behaart'. Später änderte Fleming seine Meinung, nachdem Connery beim Vorsprechen für die Bond-Rolle durch seine überaus hervorstechende und männliche Gangart überzeugte. Cary Grant lehnte die Rolle ab, da er sich nicht für mehrere Bond-Filme verpflichten lassen wollte.
  • Die Sets der Filmreihe wurden von den Szenebildnern Ken Adam und Peter Lamont geschaffen. Ken Adam verließ James Bond nach der Produktion von Moonraker, sein Nachfolger wurde Lamont, der zuvor schon in anderen Funktionen an der Reihe mitwirkte.

Videospiele

1983 erschien das erste James Bond-Videospiel mit dem Titel James Bond 007, damals noch für Konsolen wie Atari 2600 und den Heimcomputer Commodore 64. Das Spiel setzte sich aus den Genres Text-Adventure und Side-Scroller zusammen. Nach zwei Spielen zu Im Angesicht des Todes im Jahr 1985 und vier weiteren in den Folgejahren erschien 1990 mit James Bond: The Stealth Affair ein Grafik-Adventure in Point-and-Click Manier. Das Action/Adventure-Spiel James Bond Jr. von 1992 basiert inhaltlich auf einer Comicbuch-Serie des Verlags Marvel Comics.

Im September 1997 erschien mit dem Spiel GoldenEye 007 der erste Ego-Shooter im James Bond Universum. Das Spiel etablierte sich aufgrund von Grafik, Spielbarkeit und Mehrspieler-Modus als Videospiel-Klassiker. Das Spiel erschien nie in Deutschland, da es kurze Zeit nach der Veröffentlichung von der BPjM indiziert wurde.

Seit 1999 besitzt Electronic Arts die Exklusiv-Rechte an den James Bond Romanen und Filmen. Im November 1999 erschien der Third-Person-Shooter Tomorrow Never Dies exklusiv für die Playstation. Bis ins Jahr 2004 erschienen sechs weitere Spiele für mehrere Konsolen. Das Spiel 007 Racing (2000) von den Entwicklern Eutechnyx stellt als Rennspiel eine Ausnahme dar. Dem Spieler stehen 19 lizenzierte Autos aus allen Bond Filmen zur Auswahl.

Agent Under Fire (2001) ist das erste James Bond Spiel, welches weder auf einem Roman von Ian Fleming noch auf einem der Filme basiert.

Das 2004 erschienene „Everything or Nothing“ ist eine inhaltliche Fortsetzung des Filmes „A View to a Kill“ mit neuen, nach Schauspielern (z. B. Willem Dafoe) modellierten Charakteren, originalen Synchronisationen und eigenständigem Titelsong (von Sängerin Mya). Ende 2004 erschien GoldenEye: Rogue Agent, in welchem man einen Schläger Goldfingers spielt. Es treten offiziellen Gegenspieler (sogar Dr. No) auf. 2005 erschien der Third-Person-Shooter Liebesgrüße aus Moskau. Der amerikanische Spieleentwickler Activision erhält ab September 2007 die offizielle Lizenz zur alleinigen Vermarktung von James Bond Spielen.

Videospiel-Chronologie
Titel Erscheinungsjahr Veröffentlicht von Entwickler Plattform/Konsole
James Bond 007 1983 Parker Brothers Parker Brothers Atari 2600, Atari 5200, Commodore 64, ColecoVision
James Bond 007: A View to a Kill 1985 Mindscape Angelsoft, Inc. Apple II, DOS
A View to a Kill 1985 Domark Domark Commodore 64, ZX Spectrum, MSX
James Bond 007: Goldfinger 1986 Mindscape Inc. Angelsoft, Inc. Apple II, PC Booter
The Living Daylights 1986 Domark Sculptured Software Commodore 64, ZX Spectrum
Live and Let Die 1988 Mindscape Elite Systems Amiga, Atari ST, Commodore 64, ZX Spectrum
007: Licence to Kill 1989 Domark Quixel Amiga, Atari ST, Commodore 64, DOS, ZX Spectrum
The Spy Who Loved Me 1990 Domark Domark Amiga, Commodore 64, DOS, ZX Spectrum
James Bond: The Stealth Affair 1990 Interplay Delphine Software Amiga, Atari ST, DOS
James Bond Jr. 1992 THQ Gray Matter Amiga, Atari ST, Commodore 64, DOS, NES, SNES, ZX Spectrum
James Bond: The Duel 1993 Domark Domark Sega Master System, Sega Mega Drive/Sega Genesis
GoldenEye 007 1997 Nintendo Rareware Nintendo 64
James Bond 007 1998 Nintendo Saffire Game Boy
Tomorrow Never Dies 1999 Electronic Arts Black Ops PlayStation
The World Is Not Enough 2000 Electronic Arts Eurocom Nintendo 64, PlayStation
007 Racing 2000 Electronic Arts Eutechnyx PlayStation
Agent Under Fire 2001 Electronic Arts Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox
Nightfire 2002 Electronic Arts Gearbox Software GameCube, PlayStation 2, Xbox, Game Boy Advance, Windows, Mac OS X
Everything or Nothing 2004 Electronic Arts Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox, Game Boy Advance
GoldenEye: Rogue Agent 2004 Electronic Arts Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox, Nintendo DS
From Russia With Love 2005 Electronic Arts Electronic Arts GameCube, PlayStation 2, Xbox, PSP
James Bond 007: Part IV 2005 PlayStation Portable

Endlich geschafft...

 


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